
PLANETARY HEALTH DIET IN TÜBINGEN UND KÖLN
Wie schmeckt Zukunft?

Das probieren wir in Tübingen und Köln aus, mit der Planetary Health Diet und der Gastronomie vor Ort.
Was wir essen, hat Folgen für das Klima und für Menschen im Globalen Süden, die die Auswirkungen unnachhaltiger Anbaumethoden und unfairer Handelsstrukturen am stärksten spüren. Eine überwiegend pflanzliche Ernährung nach der Planetary Health Diet setzt an beiden Stellen an. Wie gut das schmeckt, zeigen wir dort, wo gegessen wird: in Cafés und Restaurants in Tübingen und Köln.
Auf einen Blick
Laufzeit
seit Februar 2026
Orte
Tübingen und Köln
Partner
Café Apoteka, Tübingen
IG Kölner Gastro e.V., Köln
Förderung

34 %
der weltweiten Treibhausgasemissionen entstehen im Ernährungssystem.
57 %
der Emissionen aus der Lebensmittelproduktion gehen auf tierische Lebensmittel zurück.
6
Veranstaltungen in Tübingen und Köln, dazu eine Wanderausstellung.
Quellen: Crippa et al. (2021), Nature Food; Xu et al. (2021), Nature Food
Der Planetary-Health-Teller
Die Planetary Health Diet ist eine Ernährungsempfehlung der EAT-Lancet-Kommission, einer internationalen Gruppe aus Forschenden. Sie beschreibt, wie sich bis 2050 rund zehn Milliarden Menschen gesund ernähren lassen, ohne die Belastungsgrenzen der Erde zu überschreiten. Auf dem Teller heißt das: viel Pflanzliches, wenig Tierisches.
Die Hälfte
Gemüse und Obst, saisonal und bunt gemischt
Viel
Vollkorn wie Hafer, Dinkel oder Naturreis
Täglich
Hülsenfrüchte und Nüsse als wichtigste Eiweißquelle
In Maßen
Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte
Lernort Gastronomie
Die Veranstaltungen finden dort statt, wo gegessen wird. Wer teilnimmt, probiert Gerichte nach der Planetary Health Diet und kommt direkt mit Gastronominnen und Gastronomen ins Gespräch.
Tübingen
Im veganen, ökofairen Café Apoteka richtet sich das Angebot vor allem an Studierende.
Köln
Über die IG Kölner Gastro e.V. erreichen wir auch Beschäftigte aus der Gastronomie.


WISSEN, DAS SCHMECKT
Was haben Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi und Weißkohl gemeinsam?
Botanisch gehören sie alle zu einer einzigen Pflanzenart, dem Gemüsekohl. Über Generationen haben Menschen jeweils einen anderen Teil des wilden Kohls weitergezüchtet: Blüten, Knospen, Stängel oder Blätter. Mehr Fragen wie diese stecken in unseren Kartensets.
So läuft das Projekt
01
Veranstaltungen vor Ort
In Tübingen und Köln finden jeweils drei Veranstaltungen statt: ein Fachvortrag mit Diskussion, ein Koch-Workshop und ein saisonaler Deep Dive. Wer mitmacht, lernt die Planetary Health Diet kennen, probiert Gerichte und kommt mit Gastronominnen und Gastronomen ins Gespräch.
02
Wanderausstellung
Eine Wanderausstellung zur Planetary Health Diet ist zwischen den Veranstaltungen in den beteiligten Gastronomiebetrieben zu sehen. So erreicht das Thema auch Gäste, die nur auf einen Kaffee vorbeikommen.
03
Kartensets für den Tisch
Mit den Quizkarten „Wissen, das schmeckt“ und den Gesprächskarten „Tischgespräche“ kommt das Thema auch ohne Vortrag auf den Tisch, etwa im Café, in der Kantine oder bei einer eigenen Veranstaltung. Beide Sets stehen oben als Druckdaten bereit.
04
Wissen weitergeben
Ein digitales Handbuch zur Planetary Health Diet und ein Starter Kit helfen Verbänden und Gastronomiebetrieben, eigene Angebote zu entwickeln. Flyer, Poster und kurze Videos machen das Projekt zusätzlich bekannt.
Ansprechpartner


