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EMAS+Nachhaltigkeit

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Projekt "EMAS+Nachhaltigkeit" - Konzeptionierung eines Nachhaltigkeits-managementsystems als Gewährleistungsmarke

Laufzeit: 2021-2024
Auftraggeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)






Unter der Leitung von KATE wird im Projekt "EMAS+Nachhaltigkeit" gemeinsam mit den Partnern Arqum und Omnicert
im Auftrag des
Bundesumweltministeriums (BMUV) ein Nachhaltigkeitsmanagementsystem entwickelt. Ziel des Projektvorhabens ist es, mit dem System und der Gewährleistungsmarke EMAS+Nachhaltigkeit ein wirkungsorientiertes und standardisiertes Nachhaltigkeitsmanagementmodul zu entwickeln, das sich langfristig verankert, glaubwürdig zertifizierbar und – im Gegensatz zum EMAS-Logo – auch auf den Produkten zu kommunizieren ist.


KATE bringt als Systemgeberin des eingetragenen Nachhaltigkeitsmanagementsystems EMASplus bereits eine hervorragende Grundlage für das Projektvorhaben mit. Somit kann die langjährige Erfahrungen von KATE in der Entwicklung und Anwendung des EMASplus-Systems in unterschiedlichen Organisationen ins Projekt einfließen.

Ganz im Sinne von SDG 12 soll durch das Nachhaltigkeitsmodul ein attraktives und anspruchsvolles Angebot geschaffen werden, dessen Ziel es ist, unternehmerisches nachhaltiges Wirtschaften zu stärken und national und international zu verbreiten. Zudem kann die geprüfte EMAS Umweltberichterstattung zur geprüften Nachhaltigkeitsberichterstattung weiterentwickelt und Impulse zur Novellierung der EMAS-Verordnung auf europäischer Ebene geliefert werden. So kann das Modul die Gesamtattraktivität von EMAS erhöhen und zur Erfüllung der Zielvorgabe der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie von 5.000 EMAS Standorten bis 2030 beitragen. 

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Schritt 1

Zunächst wird mittels einer Bestandsaufnahme analysiert, welche einschlägigen Standards und Leitlinien bei der Entwicklung des Moduls EMAS+Nachhaltigkeit berücksichtigt werden sollten. Dabei wird unter Heranziehen relevanter Stakeholdergruppen untersucht, inwieweit das vorhandene System EMASplus für eine Fortführung als staatliche Gewährleistungsmarke noch oprimiert werden kann.

Schritt 2

Aufbauend auf den Erfahrungen mit EMASplus, der Bestandsaufnahme und einem breiten Stakeholder-Dialog wird anschließend das Nachhaltigkeitsmodul entwickelt. Dafür wird ein vom Projektkonsortium entwickelter erster Entwurf des Moduls im Rahmen von zwei Workshops mit zentralen Stakeholdern überprüft und überarbeitet. Dabei wird stets die geeignete Umsetzung als Gewährleistungsmarke gesichert.

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Schritt 3

Die Praxistauglichkeit des entwickelten Modul-Entwurfs wird im Rahmen eines Planspiels mit Unternehmen, einem potenziellen Träger und einer*m Umweltgutachter*in getestet. Dabei wir der Zertifizierungsprozess pilothaft durchlaufen. Ziel ist es, etwaige Optimierungspotentiale aufzudecken sowie zusätzliche Anforderungen an das System zu identifizieren.

Schritt 4

In der abschließenden Projektphase wird das entwickelte Nachhaltigkeitsmodul EMAS+Nachhaltigkeit als Gewährleistungsmarke angemeldet. Darauffolgend steht auch eine breite Bekanntmachung der Gewährleistungsmarke bei den jeweiligen Zielgruppen im Vordergrund.

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Ihre Ansprechpartner für das Projekt EMAS+Nachhaltigkeit

Günter Koschwitz

Projektleitung

+49 711 248397 - 11

koschwitz[at]kate-stuttgart.org

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Katharina Bütow

Projektkoordinatorin

+49 711 248397 - 21

katharina.buetow[at]kate-stuttgart.org

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