Bangladesh „One for all“ - People with disabilities Self-Initiatives to Development (PSID)

Unter dem Stichwort „One for all“ wurde mit unserem Partner Brot für die Welt ein Projekt gefördert, welches Menschen mit Behinderungen in insgesamt sechs Regionen Bangladeshs, Nilpharmari, Dhaka, Gazipur, Narail, Rangamati and Khargrachari,  nachhaltige Unterstützung bietet.

Menschen mit Behinderungen (people with disabilities – PWDs) haben langfristige körperliche, geistige, intellektuelle oder sensorische Beeinträchtigungen, die ihnen in vielen Bereichen – aus verschiedenen Gründen - nicht erlauben, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. In Bangladesh machen sie ca. 10 % der Bevölkerung aus und gehören zur den am meisten unterprivilegierten, benachteiligten und angreifbaren Personengruppen.

Kate übernahm in diesem Projekt die Planung sowie das externe Monitoring und die abschließende Evaluierung.

Projektziel:

Als Projektziel wurde die Entwicklung von örtlichen DPO‘s (disabled peoples‘ organisations) angestrebt, um Menschen mit Behinderungen die Sicherung ihrer Grundbedürfnisse zu ermöglichen, ihre Menschenrechte zu wahren und allgemein ihren gesellschaftlichen Status zu fördern.
Die örtlichen DPO‘s werden von behinderten Menschen gegründet, geführt und unterhalten, da diese eine optimale Identifikation mit der Zielgruppe gewährleisten und deren besondere Umstände berücksichtigen können. Insbesondere der Zugang zu medizinischer Versorgung und Bildung, die auf die Bedürfnisse behinderter Menschen abgestimmt ist,  ermöglicht eine nachhaltige Partizipation der Menschen zum gesellschaftlichen Leben.

Monitoring-Leistungen:

  • Vorbereitende Projektaktivitäten zusammen mit BfdW und TSHSL
  • Schulung und Training der Partner vor Ort im EU-Vertragssystem und Hilfen bei der Entwicklung eines Reporting- und Monitoring-Systems nach EU-Standards
  • Entwicklung einer gemeinsamen Vereinbarung, die auf EU- und BfdW-Reporting-System abgestimmt ist
  • Vorbereitung und Steuerung aller notwendigen Korrespondenz zwischen der ausführenden Organisation und der EU
  • Aufbereitung des TSHSL-Rechnungswesen für EU-Standards
  • Komplettes Handling des technischen und finanziellen Reportings in Zusammenarbeit mit TSHSL und BfdW; vier 14-tägige Monitoring Visits Dialog mit der örtlichen EU-Delegation sowie enge Koordination mit BfdW und TSHLS

Ihr Kontakt:

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Sabine Dietrich

(+49) 711 248 397 15