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Global Fairness - EINE Welt in der Lokalen Agenda in Baden-Württemberg

Laufzeit: 09/2000 - 12/2004

Im Herbst 2001 startete das durch die EU finanzierte Projekt Global Fairness mit Schwerpunktaktivitäten in Baden-Württemberg. Zu Beginn des Projektes stand das Kennenlernen der Partnerorganisationen DEAB und EPIZ, die als Konsortialpartner eigene Erfahrungen und Arbeitsweisen in das Projekt einbringen. Grundgedanke des Projektes ist es, in den Kommunen alle aktive TrägerInnen der EINE-Welt-Arbeit zusammen zu bringen, d.h. Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen, Weltläden, Schulen, MandatsträgerInnen, VerwaltungsvertreterInnen, Jugendorganisationen. Damit soll eine starke lokale EINE-Welt-Plattform die Lokale-Agenda-Prozesse um den Aspekt der globalen Gerechtigkeit erweitern.

Eine starke Trias

Die Partnerorganisation DEAB (Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg) ist der größte landesweite Dachverband mit mehr als Hundert entwicklungspolitischen Mitgliedern, v.a. Weltläden und Aktionsgruppen. Durch das Projekt Global Fairness werden die professionellen GruppenberaterInnen des DEAB finanziert, die in vier Regionen die Beratung von Weltläden und Kampagnen durchführen, sowie die Vernetzung und Koordinierung der Mitgliedsgruppen vorantreiben. Die Geschäftsführung des DEAB befindet sich in Stuttgart. Das EPIZ (Entwicklungspädagogisches Informationszentrum) arbeitet ebenfalls landesweit und hat seinen Sitz in Reutlingen. Hier werden LehrerInnen, SchülerInnen, ErwachsenenbildnerInnen, Individuen und Bildungseinrichtungen zum Thema Globales Lernen beraten und vernetzt. Das EPIZ besitzt eine Leihbibliothek mit über 3.000 Medien und Ressourcenkoffern, die landesweit ausgeliehen werden können. Durch das Projekt Global Fairness konnte in Reutlingen im Sommer 2002 das Globale Klassenzimmer eingerichtet werden, in dem Seminare und Workshops rund um das Thema ‚Globales Lernen’ durchgeführt werden. Des weiteren initiiert und betreut das EPIZ Schulpartnerschaften zwischen Schulen in Baden-Württemberg und Schulen, die in Entwicklungsländern, insbesondere in Westafrika liegen.
KATE hat mit der Lokalen Agenda Erfahrungen und Knowhow im Bereich der Ausgestaltung von Partnerschaftsarbeit, der Formierung lokaler EINE-Welt-Netzwerke und Projekte der Kommunalen Entwicklungszusammenarbeit ausgebildet. Alle drei Themen, Fairer Handel, Globales Lernen und Kommunale Entwicklungszusammenarbeit werden durch Global Fairness gebündelt.

Weitere Informationen und Themen

Erstellung des Konzeptes Global Fairness

Süd-Nord-Austausch über Lokale Agenda

Der Aufbau einer Partnerschaft mit Jugendlichen

Modellhafte Prozesse in Kommunen