Fair Play auch im Tourismus
Fünf Faustregeln fürs Handgepäck
- Fairer Austausch
- Nutzen für die Einheimischen
- Faire Preise
- Respekt vor Lebensgrundlagen
- Zeit nehmen
Herausgegeben von:
akte- arbeitskreis für Tourismus und Entwicklung, www.akte.ch
Evangelischer Entwicklkungsdienst - Tourism Watch, www.tourism-watch.de
KATE - Kontaktstele für Uwmelt & Entwicklung, www.kate-stuttgart.org
ECPAT Deuschland, www.ecpat.de
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Der faire Austausch mit meinen
GastgeberInnen ist mir wichtig.
Ich weiß es als großes Privileg zu
schätzen, willkommen geheißen
zu werden. Es ist für mich selbstverständlich,
die Selbstbestimmung
und Würde meiner GastgeberInnen
zu respektieren, die Rechte der gastgebenden
Bevölkerung auf Mitsprache
und Teilhabe am Tourismus zu
unterstützen. ©akte
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Meine Ferienreise soll der breiten
Bevölkerung am Zielort den größtmöglichen Nutzen bringen. Ich ziehe
deshalb einheimische Unterkünfte
und Dienstleistungen vor. Ich bringe
Erzeugnisse aus dem lokalen Handwerk
als Reiseandenken nach Hause
und genieße die kulinarischen Spezialitäten
der Region. ©akte
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Ich achte darauf, faire Preise zu
zahlen. Nur sie sichern langfristig
die Existenz der AnbieterInnen und
ermöglichen einen guten Service
wie auch Investitionen in Umwelt,
Bildung und Gemeindeentwicklung.
Damit ich mich in den Ferien richtig
wohl fühle, will ich sicher sein, dass
alle, die zu meinem Ferienerlebnis
beitragen, zu guten Bedingungen
arbeiten. Auch in der Pflege von kulturellen
Traditionen oder von Naturlandschaften
steckt viel Arbeit, die
ich fair entgelten will. ©akte
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Naturschönheiten schätze ich und
respektiere die attraktive Landschaft
als Lebensraum meiner GastgeberInnen.
Meine Komfortansprüche
sollen nicht zum Verschleiß der
knappen Ressourcen wie Land und
Wasser führen. Ich bemühe mich, die
Umwelt am Ferienort nicht unnötig
zu belasten und die umweltfreundlichsten
Verkehrsmittel zu wählen.
Fernreisen mit dem Flugzeug sind
für mich seltene Höhepunkte, die ich
dafür länger auskosten will. ©akte
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Für meine Ferien nehme ich mir Zeit.
Ich stimme mich mit Reiseführern
und Literatur aus dem Gastland ein
und erkundige mich über die Beziehungen
meines Heimatlandes zu
meinem Urlaubsziel. Ich bleibe auch
nach der Reise in Verbindung – mit
meinen GastgeberInnen, mit Menschen
aus dem Gastland hier bei
uns, mit der Unterstützung von Solidaritätsprojekten.
Mit dem Kauf von
Produkten aus dem Fairen Handel
trage ich im Alltag zu mehr globaler
sozialer Gerechtigkeit bei. ©akte
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